Botanischer Garten

Bachelorarbeiten

Bachelorarbeiten am BOGA

2023

Bachelorarbeit von Sarah Gauss (2023)

“Quarter to daisy”

Einige Pflanzen öffnen und schliessen ihre Blüten täglich zu bestimmten Zeiten - zumindest bei Sonnenschein. Bei Regen oder Wolken bleiben die Blüten oft geschlossen. Aber was genau triggert diese Blütenbewegungen bei welcher Pflanzenart? Bei welcher Lichtstärke öffnen/schliessen sich die Blüten? Oder ist es die Temperatur, die diese Blütenbewegung auslöst oder beides zusammen? Verändern sich die Blühzeiten im Laufe des Sommers? Im Sommer 2022 wurde von Mai bis September eine Blumenuhr im Botanischen Garten der Universität Bern installiert, die sich genau diesem Thema widmet. Sie bietet eine einzigartige Chance diese Fragen genauer zu untersuchen und Blütenbewegungen besser verstehen zu können.

Betreuung durch: Dr. Katja Rembold in Kollaboration mit Dr. Sylvain Aubrey (Uni Zürich)

2021

Bachelorarbeit von Sandra Zimmermann

ZeScope: 50X—1000X

Mikroskopische Fotografien geben Einblick in eine Bildwelt, die für das blosse Auge unzugänglich ist. Bekanntes wirkt fremd, Unbekanntes scheint auf einmal vertraut. Das Mikroskop ist nur für gewisse wissenschaftliche Berufsgruppen bestimmt, weshalb die Bildinhalte hauptsächlich informativ betrachtet werden.

Ihre eigenen mikroskopischen Fotografien hat Sandra Zimmermann genutzt, um sie bewusst von ihrem Ursprung zu lösen und durch spontane Assoziationen in einen neuen Kontext zu setzen. Basierend auf ihren formalen und inhaltlichen Ähnlichkeiten sind Bildtafeln entstanden, die zum Staunen und individuellen Entdecken anregen. Sie verbinden das Gegenständliche und das Abstrakte auf eine neue Art und Weise und beeinflussen dadurch die gewohnte Wahrnehmung der Bildinhalte.

Studiengang: Visuelle Kommunikation, Hochschule der Künste Bern
Abgegeben: 2021

ZeScope: 50X—1000X. Sandra Zimmermann, Bachelorarbeit Visuelle Kommunikation, HKB (2021) (PDF, 12.9 MB)

2018

Bachelorarbeit von Carolina Senn

Frassversuche an seltenen Arten mit Raupen, Nacktschnecken und Gehäuseschnecken

Herbivorie wird als ein wichtiger Faktor gehandelt, der die Häufigkeit von Pflanzenarten in der Natur beeinflusst. Dementsprechend könnte Herbivorie auch zur Seltenheit von Arten beitragen. Um diese Hypothese zu testen, wurden Frassversuche von drei wirkbellosen Herbivoren an 23 seltenen und häufigen Pflanzenarten durchgeführt. Die Ergebnisse zeigen, dass Schnecken bestimmte Pflanzenfamilien bevorzugen und dass Raupen des Baumwollspinners auf seltenen Arten besser wachsen.

Betreuung durch: Prof. Dr. Markus Fischer, Dr. Andreas Ensslin
Abgegeben: 2018

“Caterpillar, Snail and Slug Bioassays with Rare and Common Plant Species” - Bachelor thesis written by Carolina Senn (PDF, 1.2 MB)